ST. Petrus Kirche – Quakenbrück

Die  St. Petrus-Kirche in Quakenbrück ist ein relativ junges Gotteshaus. Es wurde 1966 geweiht. Der Unterschied zu älteren Sakralbauten fällt schon von außen deutlich auf. Der Kirchenraum ist hell und lichtdurchflutet. Der Innenraum wird von einem wuchtigen Altar beherrscht, der karolingische Altarformen aufnimmt. St Petrus Quakenbr Ck-224x300Der Altarbereich gibt den Blick auf Taufbecken, Leuchter, Kanzel und Lesepult frei. Der Altar steht auf einem runden Podest, welches weit in die Kirche hineinragt. Hinter dem Altar gibt es ein Bronzekreuz mit einer stilisierten Figur. Der Großteil der Innenausstattung wie auch die Tür des Hauptportals sind aus Bronze gefertigt. Ein großer Wandteppich stellt den Fischzug des Petrus dar. Er ist reichlich 6 Quadratmeter groß. Dieser wurde in einer Handweberei in Ganderkesee geknüpft.

Die Kirche ist innen wie außen fast völlig verkleidet mit roten Klinkern, mit denen es ebenfalls eine besondere Bewandtnis hat. Sie wurden in Holland handgestrichen. Außerdem gibt es eine große, bunte Fensterwand in einer runden Nische hinter dem Altar.

Über 130 Scheiben sind hier in Betonwabensteine eingefasst und bilden ein sehenswertes Farbenspiel. Vom Glasmaler Lilienthal, der dieses erschuf, stammen außerdem fünf bunte Seitenfenster, die Szenen aus der Passionsgeschichte Jesu Christi mit jeweils einem Symbol darstellen.

Die Kirche hat eine Organistin und betreut einen Blockflötenkreis sowie einen Singkreis, der jährlich mehrfach im Gottesdienst auftritt. Mitunter gibt es Veranstaltungen in der Gemeinde, zu denen auch Touristen herzlich eingeladen sind. Die Kirche St. Paulus ist in der Quakenbrücker Neustadt zu finden, nahe zum Mutterhaus Bethanien und dem christlichen Krankenhaus. Das Pfarramt befindet sich in der Artlandstraße 14. Zudem gibt es in Quakenbrück noch die evangelische Kirchgemeinde St. Sylvester sowie die evangelischen Freikirchen.

 

St. Petrus Pfarramt  Artlandstr. 14,  49610 Quakenbrück

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